© Bujinkan Ninjustu Rheinland Pfalz e.V.

Geschichte s.1

Über einen Weg des Kampfes zum inneren Frieden gelangen Die Anfänge des Ninjutsu sind vor ca. 1200 Jahren in der japanischen Geschichte zu suchen. Das Betreiben der Kampfkünste war in diesen kriegerischen Zeiten lebensnotwendig und es entwickelten sich viele verschiedene Schulen (Ryu). Ninjutsu wurde als militärisches Spezialgebiet von den Mystikern der Iga- und Koga-Gebirgsregionen in Japan entwickelt. Aus der Notwendigkeit sich zu verteidigen nahm Ninjutsu immer kriegerischere Züge an; der damalige Ninja bekam einen immer besseren Ruf als militärischer Spezialist. Deshalb zogen die damaligen Kriegsherren immer häufiger Ninjas als Spione und militärische Berater heran, um die eigene Macht zu sichern.  In der heutigen Zeit rücken die kriegerischen Aspekte in den Hintergrund, man besinnt sich auf die Gründerväter und versucht Ninjutsu wieder als Lebensweg zu sehen. Grundlage des Ninjutsu ist es, seinen Körper und Geist von Grund auf kennenzulernen und zu entwickeln.  Dieses wird durch eine Körperschulung erreicht, die man Tai-jutsu nennt. Das Tai-jutsu setzt sich aus den Wörtern Tai (= Körper) und Jutsu (= Kunst, Fertigkeit) zusammen und läßt sich etwa mit "Körperkunst" oder "Kunst mit dem Körper" übersetzen. Die Meisterung des Tai-jutsu setzt viel Ausdauer und Lerneifer voraus, was auch durch eine Übersetzung des Wortes "Nin" (wie in Ninjutsu oder Ninja) als "Ausdauer, Beharrlichkeit" deutlich wird. Das Kanji (Schriftzeichen) "Nin" besteht aus zwei Teilen: der eine Teil bedeutet Herz und der andere versinnbildlicht eine Klinge, die auf das Herz drückt. Eine weitere Übersetzung von „Nin" wäre, daß die Waffe vom Herzen kontrolliert werden soll, da sie sonst zu einem bloßen Mordinstrument wird.  Das Tai-jutsu-Training beginnt mit Aufwärm- und Lockerungsübungen, die dann in grundlegende Bewegungsformen übergehen, sog. „Kamae". Jede dieser Kamae stellt nicht nur eine Körperhaltung dar, sondern entspricht auch einem inneren Gefühl. Danach werden diese grundlegenden Bewegungsformen mit verschiedenen Formen des richtigen Gehens, Ausweichens und Fallens sowie mit Sprung- und Rolltechniken verbunden. Dies alles zusammen wird Taihenjutsu genannt und ist unerläßlich für das nachfolgende Erlernen der Kampftechniken.
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Geschichte s.1

Über einen Weg des Kampfes zum inneren Frieden gelangen Die Anfänge des Ninjutsu sind vor ca. 1200 Jahren in der japanischen Geschichte zu suchen. Das Betreiben der Kampfkünste war in diesen kriegerischen Zeiten lebensnotwendig und es entwickelten sich viele verschiedene Schulen (Ryu). Ninjutsu wurde als militärisches Spezialgebiet von den Mystikern der Iga- und Koga-Gebirgsregionen in Japan entwickelt. Aus der Notwendigkeit sich zu verteidigen nahm Ninjutsu immer kriegerischere Züge an; der damalige Ninja bekam einen immer besseren Ruf als militärischer Spezialist. Deshalb zogen die damaligen Kriegsherren immer häufiger Ninjas als Spione und militärische Berater heran, um die eigene Macht zu sichern.  In der heutigen Zeit rücken die kriegerischen Aspekte in den Hintergrund, man besinnt sich auf die Gründerväter und versucht Ninjutsu wieder als Lebensweg zu sehen. Grundlage des Ninjutsu ist es, seinen Körper und Geist von Grund auf kennenzulernen und zu entwickeln.  Dieses wird durch eine Körperschulung erreicht, die man Tai- jutsu nennt. Das Tai-jutsu setzt sich aus den Wörtern Tai (= Körper) und Jutsu (= Kunst, Fertigkeit) zusammen und läßt sich etwa mit "Körperkunst" oder "Kunst mit dem Körper" übersetzen. Die Meisterung des Tai-jutsu setzt viel Ausdauer und Lerneifer voraus, was auch durch eine Übersetzung des Wortes "Nin" (wie in Ninjutsu oder Ninja) als "Ausdauer, Beharrlichkeit" deutlich wird. Das Kanji (Schriftzeichen) "Nin" besteht aus zwei Teilen: der eine Teil bedeutet Herz und der andere versinnbildlicht eine Klinge, die auf das Herz drückt. Eine weitere Übersetzung von „Nin" wäre, daß die Waffe vom Herzen kontrolliert werden soll, da sie sonst zu einem bloßen Mordinstrument wird.  Das Tai-jutsu-Training beginnt mit Aufwärm- und Lockerungsübungen, die dann in grundlegende Bewegungsformen übergehen, sog. „Kamae". Jede dieser Kamae stellt nicht nur eine Körperhaltung dar, sondern entspricht auch einem inneren Gefühl. Danach werden diese grundlegenden Bewegungsformen mit verschiedenen Formen des richtigen Gehens, Ausweichens und Fallens sowie mit Sprung- und Rolltechniken verbunden. Dies alles zusammen wird Taihenjutsu genannt und ist unerläßlich für das nachfolgende Erlernen der Kampftechniken.
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